Deckeninstandsetzung Villa Mathildenstraße 7 a in Starnberg

Bei dem von uns sanierten Objekt handelt es sich um eine Stahlbetondecke (Freifläche / Garagenbereich), diese Stahlbetondecke (Einfamilienhaus) befindet sich in einer Hanglage und wurde auf Bohrfahlfundamenten aufgelegt. Die Deckenkonstruktion war stark Chlorid belastet und weißte erhebliche Korrisonsschäden auf. Die Standsicherheit war gefährdet.

Die wesentlichen durch uns erbringenden Leistungen waren:

  • Laboruntersuchungen (Potentialfeldmessungen, Entnahme Chlorid Proben, Messen der Betondeckungen)
  • Schutzmaßnahmen für HDW-Arbeiten
  • Abstützmaßnahmen Deckenunterseite in Verbindung mit Stahlträgern als Druckausgleich
  • Betonabtrag durch HDW-Arbeiten (2.800 bar)
  • Ergänzung der Bewehrung
  • Schalungsarbeiten
  • Betonarbeiten in der Klasse SB2 / SB3
  • Spritzbetonarbeiten Deckenuntersicht und Bauteilverstärkungen
  • Applikation Feinspachtel
  • Deckenoberseite mit Triflex Variante 2 abgedichtet
  • Herstellen neuer Eingangsstufen, in Sichtbetonqualität
  • Deckenuntersicht, Auftrag eines OS4-Systems
  • Metallbauarbeiten (Geländer und Gitterrosten)
  • Herstellen von Hochbaufugen mit PU

Ausführungszeit: März 2021 bis Juni 2021

 

Instandsetzung der Tiefgarge in der Hallerstraße

Wir erhielten Ende April den Auftrag zur Instandsetzung der Tiefgarage des Bürokomplexes in der Hallerstraße. Die seit Anfang der 90-iger Jahre in Nutzung befindliche, ca. 2500 m² große Tiefgarage weist in Teilbereichen hohllagigen und rissigen Estrichbelag sowie erhöhte Chloridkonzentrationen in Wand- und Stützensockeln auf.

Die wesentlichen durch uns zu erbringenden Leistungen sind:

  • Erneuerung des Estrichbelages
  • Betoninstandsetzung insbesondere der Wand- und Stützensockel
  • Applikation eines Oberflächenschutzsystemes auf den befahrenen Flächen

Ausführungszeit : Mai bis Juli 2021

 

Sanierungsarbeiten in der Helmholtzstraße 42 in 10587 Berlin

Als Nachunternehmer führen wir für unserem langjährigen Partner, die Fa. RASK Brandenburg GmbH, Niederlassung Gussasphalt / Abdichtung, Sanierungsarbeiten in der ehemaligen Müllverladestation durch.

Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Die ehemalige Wagenhalle wird als Bürogebäude benutzt und die darunter liegende Wasserhalle dient als Stellplatz der Fahrgastschifffahrt. Die Bauteile sind teilweise mit Nutzräumen und Lagerräumen unterbaut und als Flachdachkonstruktion ausgebildet. Ziel der Sanierungsmaßnahmen ist die Bewahrung des Industriedenkmals in seiner derzeitigen Form.

Dabei sind die wesentlich zu erbringenden Leistungen:

  • Gerüstbauarbeiten
  • Aufnehmen und teilweise Entsorgen der vorhandenen Bodenbeläge und Altabdichtungen (schadstoffbelastet)
  • div. Betoninstandsetzungsarbeiten (Abtrag Altbeton; Untergrundvorbereitung durch Sandstrahlen und Reprofilierung mit PCC / SPCC)
  • Sanierung der denkmalgeschützten Mauerwerksfassade
  • Sanierung der Stahltragwerke (Entfernen der bleihaltigen Anstriche und Untergrundvorbereitung durch Sandstrahlen; Auftrag Korrosionsschutz)

Bauzeit:                     April bis Oktober 2021

Deckeninstandsetzung Hochschule für Wirtschaft und Recht

Im Rahmen der Umbauarbeiten des Audimax wurde die Firma BARG beauftragt, die vorhandenen Rippendecken instandzusetzen. Hierzu werden die vorhandenen abgehangenen Decken entfernt, im Anschluss werden die Rippendecken mit Hydraulikzylinder ca. 2,00 cm nach oben gedrückt, um die Decken lastfrei zu machen. Anschließend werden Absteifungen in den Drittelspunkten gestellt, die Decken auf Schadstellen untersucht und diese fachgerecht saniert, Risse in den Rippen und auf der Deckenoberseite werden fachgerecht verschlossen. Nach Abschluss der Arbeiten werden die Decken wieder abgesenkt.

Ausführungszeitraum: Oktober 2020 bis Juni 2021

 

Betoninstandsetzung / Beschichtungsarbeiten Kurt-Schuhmacher-Str. 64, Augsburg

Bei dem von uns sanierten Objekt handelt es sich um eine 5-geschossige Wohnanlage aus zwei über einen gemeinsamen Erschließungsbereich verbundene Einzelhäuser mit vorgehängter, durchgehender Balkonanlage aus dem Jahre 1969 in damals üblicher FT-Konstruktion. Die Balkonanlage zeigte z. T. ganz erhebliche Schäden durch eine Karbonatisierung und durch undichte Fugen der Balkonlaufplatten. In geringerem Umfang traten Schäden durch die Karbonatisierung auch in den Sichtbetonfassaden, teilweise mit oberflächennahen Rissen auf. Die Sanierung der Balkonanlage war eine statisch relevante Maßnahme, es lag ein erheblicher Eingriff in die Tragstruktur des Gebäudes vor.

Leistungsbeschreibung:

Betonsanierung:

Die Balkonsanierung erfolgte geschossweise in 2 getrennten Pilgerschritten. Giebelkonsolen aus Leichtbeton wurden bis auf die Bewehrungskörbe abgetragen und mit neuem Leichtbeton über Schalungen und hoch fließfähigem Beton neu aufgebaut und über Lastabfangungen gesichert.

Mittelkonsolen wurden umlaufend um ca. 15 mm abgetragen und ohne weitere Lastabfangung gemäß Grundsatzlösung R 1 DAfStb-Richtlinie mit erhöhter Bewehrungsdeckung reprofiliert. Die Sanierung der Balkonplatten- und Brüstungen sowie der Fassaden erfolgte nach einer Grundsatzlösung mit einem anzurechnenden OS 2-Anstrich.

Beschichtungsarbeiten:

Triflex System B1 schwer entflammbar nach DIN 4102